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Quelle: www.google.com

Türkeitour 2009

Rundreise durch die Türkei und Varadero International Meeting (VIM) 2009

15.05. - 07.06.2009

2009 waren wir mit 6 Motorrädern und 8 Personen (Nicole, Ossi, Calli, Josch, Hümmel, Biroll, Yabba und Blümchen) 3 Wochen in der Türkei unterwegs und sind in dieser Zeit ca. 6500km gefahren.

Vorbereitung und Verladung

Die Planung und Vorbereitung für die Türkeitour fing schon 2008 nach dem VIM (Varadero International Meeting) in Ungarn an. Da wir nur 3 Wochen Zeit zur Verfügung hatten, beschlossen wir die Motorräder per Spedition nach Thessaloniki in Griechenland fahren zu lassen. Das hat unser Calli in die Hand genommen. 2 Wochen vor unserem Urlaub haben wir die Moppeds auf spezielle Transportgestelle verzurrt, und den ganzen anderen Kram (Klamotten, Koffer, Helme etc.) auf Euro-Paletten gepackt und mit Folie umwickelt. Dann gingen die Moppeds auf die Reise nach Griechenland. Nun hiess es abwarten und hoffen, das alles dort heil ankommt. Es hat aber alles so geklappt, wie wir es geplant hatten.

Hier die Bilder von der Vorbereitung und Verladung

1. Woche

Tag 1 - Von Köln nach Thessaloniki

Hotel Anessis

Hallo Gemeinde...wir haben es endlich geschafft...der Türkeiurlaub hat für uns tatsächlich begonnen. Heute gegen 15.15 Uhr haben wir ( Nicole,Ossi, Calli & Olli ) uns von Rheydt aus auf den weg Richtung Flughafen Köln gemacht. Dort sollten wir uns zeitgleich mit den  Restteilnehmern am Flughafen treffen. Es dauerte noch ein knappes Stündchen, bis Blümchen, Hümmel, Yabba und Josch auch eintrafen. Nachdem die Rheydter Fraktion bereits einen Kaffee  hinter sich hatte , beschlossen wir ein Tourabschlussbier zu trinken, da wir ja bereits die Anfahrten hinter uns hatten und von uns niemand mehr fahren musste. Nach den ersten Bier verspürten einige den Drang nach Hunger und sind zum       " Schachtelwirt " im Flughafen. Dort wurde auch direkt der der neue König für diese Tour gekürt. Josch ist nun die offizielle, repräsentative Ikone für Fastfood Fragen bei uns.
Als der erste, zweite und dritte große Hunger gestillt wurde ging es dann Richtung Kontrolle und Gate C70.
Das Boarding war recht pünktlich und so konnten wir nachdem wir sämtlich Schuhe, Gürtel, Schnallen, Laptops und Navis der Security vorgeführt hatten wieder einpacken und reihten uns dann am Abfluggate in die Schlange ein warteten geduldig.
Der Flug war weniger Spektakulär, außer das wir feststellten, das es nach der Hälfte der Flugzeit kein Becks Bier mehr gab, da neben uns eine illustere " Altherren Handballmannschaft " aus Wuppertal auch unsere Stewardessen mit Bestellungen auf Trab hielt. Der eine oder andere versuchte mehr oder weniger sinnvoll die Zeit bis zur Landung zu überbrücken.
Gegen 22.25 Uhr griechischer Zeit sind wir dann in Thessaloniki gelandet. Nachdem es bei unserem Abflug in Köln bei angenehmen 13 Grad regnete haben wir hier um 22.30 Uhr knappe 25 Grad und gefühlte 100% Luftfeuchtigkeit. Natürlich haben wir uns außer ordentliches transperieren nichts anmerken lassen. Nach kurzem Check der Lage durch Hümmel und nachfragen bei Einheimischen, wie wir denn nun vom Flughafen zum Hotel kommen würden der Plan mit dem Bus zu fahren schnell über den Haufen geworfen.
Die ersten Infos an die lieben daheim wurden noch kurz abgesetzt, dann ging es in einem " Affenzahn " per Taxi für 20 € pro Wagen zum Hotel. Hätten wir diese Strecke mit dem Bus fahren müssen, dann wären wir nicht vor 1 Uhr am selbigen angekommen.Glücklicherweise haben wir per HRS die Zimmer gebucht und nun war auch die Entgegennahme kein Problem. Drei Doppelzimmer und ein Einzelzimmer wurden uns übergeben und unbürokratisch verteilt, mit der Ansage Taschen hoch und dann Tourabschlussbier. Gesagt getan ...
Und schon vollbracht wurden auch noch ein paar " Kleinigkeiten " zum futtern dazu bestellt. Nach und nach überfiel den einen oder anderen die Müdigkeit, so dass nur ein kleiner Rest übrigblieb, der dann auch die Segel strich, da ja um 7 Uhr der Wecker geht also in weniger als 4 Stunden. Zu guter letzt gingen auch wir müden Kämpfer zurück ins Hotel.

Hotel Anessis in Thessaloniki - DZ mit Frühstück 80€.

Hier die Bilder von Tag 1

Tag 2 - Von Thessaloniki nach Corlu (530Km)

Burc Best Hotel

Samstag morgen der 16.05.09......die Erklärung zum wohlbefinden erspare ich uns, da einige ein Problem mit dem Hotel bzw. der Klimaanlage des selbigen hatten.Der Begriff Klimaanlage ist nicht ganz richtig von uns verstanden worden, es war lediglich ein Ventilator, der gefühlte 35 Grad im Zimmer lautstark umwälzte. Einige waren entsprechend gereizt und nach Einnahme des Frühstückes ging es dann mit 2 Taxen zum Speditionsgelände. Zu diesem Zeitpunkt war die Anspannung schon recht groß, da wir nicht wußten, ob alles so gelaufen ist, wie es sollte: Sprich sind unsere Mopeds Heil angekommen oder gibt es Verluste zu melden.
Die Planungen der letzten 1,5 Jahren hat sich nun ausgezahlt...es ist alles so angekommen wie es von uns verladen wurde. Nach gut 2 Stunden waren wir mit dem entzurren, umziehen und großer Vorfreude soweit und konnten schnell unsere Anreise Richtung Türkei fortsetzen. Unsere erste Etappe führt uns über 530 Km nach Corlu, wo Ossi das Hotel von Deutschland schon gebucht hatte. Als wir in Corlu ankamen, erwartete uns der Hotelmanager schon,....aber zuvor hatte sich noch folgendes ergeben:
Nachdem wir unsere Varas aufgesattelt hatten mussten wir erst noch tanken. Leider ist beim zücken des Zapfschlauches ein Fehler unterlaufen und Schwuppdiwupp hatte Ossi 15 Liter verbleites Benzin im Tank !!!! Leider ist es beim Tanken noch gar nicht aufgefallen, aber GR scheint das einzige Land zu sein, wo man diesen Kraftstoff noch bekommt. Um üerhaupt kein Risiko einzugehen und das Mopped vor eventuellen Schäden zu bewahren  hat Ossi den kompletten Tank abgelassen. Routierniert wie er ist hat er die Aufgabe trotz gefühlten 35 Grad und Unterstützung der Tankmannschaft in Rekordzeit von 45 Minuten erfüllt. Nach diesem " Missgeschick " sind wir dann aufgebrochen und hielten uns in Richtung Türkei . Nach gut 2 Wochen " Entzug " war es ein herrliches Gefühl wieder das eigene Motorrad zu fahren. Bis zur Grenze waren es laut Tourenplanung 380 Km schnellste Strecke, also Autobahnfahren war angesagt und das Kilometerfressen hat auch ganz schön an unserer Kondition gezerrt.
Wir haben es ohne Probleme bis zur Grenze geschafft und nun stand uns der bürokratische Teil der Reise vor. Dank Ossi , der mit seinen Sprachkenntnissen glänzen konnte waren wir recht schnell am ersten Grenzerhäuschen vorbei. Pass vorlegen, Kennzeichen angeben und dann ab zum nächsten Häuschen. Da wurden uns dann Motorradpapiere, Reisepass und die Versicherungskarte abgenommen und mit einem recht schroffen Beamtenton aus der Hand gerissen. Stempel in den Reisepass und nach knappen 3 Minuten war der Zauber erledigt,.....dachte ich ...denn es gab dann noch ein Häuschen, das kontrolliert hat, ob der " freundlich Kollege " auch alles richtig gemacht hat.
So nun wurden die 150 Km in Rabaukenmanier zu Ende gebracht und unsere erste Tour an unserem 2. Urlaubstag war vollendet. Nach der Ankunft und Begrüßung durch den Hotelmanager wurde uns auch direkt das obligatorische Tourabschlussbier gereicht. Nun konnte uns nichts mehr davon abhalten, die Klamotten rauf zubringen und den Abend einzuläuten mit einem typischen türkischen Abendessen, Köfte, Grillteller und ordentlich kaltes Efes gingen über den Tisch. .....das war die Ankunft in der Türkei.

Burc Best Hotel in Corlu - DZ mit Frühstück 45€.

Hier die Bilder von Tag 2

Tag 3 - Von Corlu nach Safranbolu (563 Km)

Hotel Zalifre

Auch der Tag hat mit " Autobahnfahren " begonnen. Knappe 100 Km um Istanbul hinter uns
zu bringen , der Verkehr war recht angenehm, da nicht allzu viel los war aber bei knappen
30 Grad um 9 Uhr morgens war es auch nicht angenehm. Und wir fuhren das erste mal über die Bosphorus Brücke, und waren über die Länge und Höhe der Brücke erstaunt. Nach Istanbul ging es noch weitere 100KM auf Autobahn weiter, dann fuhren wir bei Izmit runter und die Fahrt ging weiter gut ausgebauten Landstrassen. Der Rest der Strecke war landschaftlich schön und wir haben den ersten Vorgeschmack von den " Dorfstrassen " bekommen.
Nach knappen 567 KM kamen wir dann in Safranbolou an, gerade rechtzeitig bevor es richtig anfing aus allen Kübeln zu regnen.
Und in Safranbolu haben wir die wichtigste Lektion für unsere Türkeitour gelernt.
Wenn man in der Türkei ein günstiges Hotel sucht, einfach eine Tankstelle anfahren, und den Tankwart danach fragen.
Ein Telefongespräch später, kam auch schon der Manager vom Hotel Zalifre zur Tankstelle, und hat uns abgeholt. Kaum hatten wir die Motorräder abgestellt, fing es auch schon an zu regnen. Das Hotel und vor allem das Essen waren Spitzen klasse.

Hotel Zalifre in Safranbolu - DZ mit HP 60€.

Hier die Bilder von Tag 3

Auf dem Weg nach Safranbolu

Tag 4 - Von Safranbolu nach Ayancik (350 Km)

Hotel Saymoz

Wir sind heute die landschaftlich schönste und auch fahrerisch anspruchsvollste Strecke gefahren. Heute gab es Kurven und Wedelstrecken für den Biker vom feinsten. Im Vergleich zu den Alpen kann man nur sagen....die Schwarzmeerküste ist da unschlagbar......wir hatten knappe 300 KM Kurven in allen Varianten vor uns und so gut wie keinen Gegenverkehr.Das war wirklich sehr anstrengend, das auferlegte Tempo durchzuhalten und auch durchzufahren. Nachdem wir dann in einem, kleinen und unscheinbaren Ort Namens Ayancik ankamen , waren wir wieder einmal recht schnell die Attraktion am Ortsmittelpunkt. An der Strandpromenade , wo wir anhielten um Ossi fragen zu lassen, ob noch Zimmer frei waren, wurden wir regelrecht umlagert. Es gab für uns noch ein paar freie Zimmer (45 TL = 22 € für ein Doppelzimmer mit Frühstück) ...also parkten wir die Motorräder nach Vorgaben des " Hotelleiters " neben dem Hotel. Zu diesem Zeitpunkt schlawienierte ein junger Schuhputzer durch die Gegend, der meinen Kumpel Ossi aber nur nach einer Mahlzeit anquatschte . Ossi hat Ihm dann ein paar Lira zugesteckt, damit er sich etwas zu Essen kaufen konnte. Mir tat er leid und ich hoffte Ihn  am nächsten morgen noch mal zu sehen, um seine Dienste in Anspruch nehmen zu können. Mir war es gegönnt ihn zu treffen und so ließ ich meine " teuren " Daytona Stiefel mit entsprechender Sorgfalt fetten und polieren. Der Bursche war froh, das er von mir 5 TL bekam und hat scheinbar die Hälfte meiner Familie Heilig sprechen lassen. Wir haben uns aber auch in der Nacht von Einheimischen, die in Krefeld und dann anschließend in Frankfurt studiert haben die kleine Welt der Türken erklären lassen...und siehe da .... Das ist ein anderes Thema ....Es war zwischenzeitlich schon später als 02.30 Uhr ......etwas müde ließen wir uns in die Koje fallen ....  Am nächsten morgen sollte es um 8 Uhr wieder losgehen, das nächste Etappenziel stand auf dem Plan.

Hotel Saymoz in Ayancik - DZ mit Frühstück 22€.

Hier die Bilder von Tag 4

Tag 5 - Von Ayancik nach Fatsa (335 Km)

Hotel Yahsi

Unsere heutige Tagestour ging von Ayancik nach Fatsa in die Provinz Samsun.Bis hinter Sinop war es noch eine schöne und Kurvenreiche Strecke, aber danach war es nur noch eine gut ausgebaute Schnellstrasse. Aber man muss halt auch solche Strecken fahren, um die großen Distanzen in der Türkei zu überbrücken. Mittags wurde auf einer Raststätte eine Pause eingelegt, wo wir von der Besitzerin regelrecht gemästet wurden. Spätnachmittags kam die Frage auf, ob wir noch in die Provinz Sivas weiterfahren, oder ob wiruns ein Hotel in Fatsa suchen. Wir haben uns dann für Fatsa entschieden, weil wir nicht wussten, ob wir später in den kleinen Ortschaften Hotels finden würden. Das unsere Entscheidung vollkommen richtig war, haben wir dann am nächsten Tag gemerkt. Es gab weit und breit kein Hotel auf der Strecke. Wie kommt man an ein günstiges und gutes Hotel in der Türkei: Man fährt einfach auf eine Tankstelle, und fragt den Tankwart. Der gute Mann war so freundlich, uns erst mit Tee, dann mit bedruckten Putztüchern einzudecken. Danach wurde ein Kunde, der mit seinem Sohn zum tanken an der Tankstelle war, von dem Tankwart angesprochen, uns bei der Hotelsuche behilflich zu sein. Also fuhr der gute Mann mit 6 Varaderos im Schlepptau vier Kilometer zurück nach Fatsa, wo er uns erst einen bewachten Parkplatz für die Moppeds (1,50€ pro Mopped) besorgte. Danach ging es zu Fuß ins Yahsi Hotel, wo unsere Begleitung auch noch die Übernachtungspreise (22€ je DZ) für uns aushandelte. Nach dem wir uns frisch gemacht hatten ging's zwecks Bartrasur zum Friseur. Da der Hotelportier uns einen Mitarbeiter zu Seite stellte, der uns zu einem Friseur begleitete, brauchten wir auch diesen Weg nicht alleine zu gehen. Abends wurde noch ein Spaziergang an der Uferpromenade unternommen, und nach ein paar Bierchen in einem Bierlokal, und einen kleinen Mitternachtssnack in einer "Lokanta", ging auch dieser Tag mit sehr positiven Eindrücken der Gastlichkeit der Türken zuende.

Hotel Yahsi in Fatsa - DZ mit Frühstück 22€.

Hier die Bilder von Tag 5

Fatsa - Schwarzmeerküste

Tag 6 - Von Fatsa nach Sivas (300 Km)

Hotel Kaptanlar

Vor dem Frühstück wurden die Koffer zum bewachten Parkplatz geschleppt, die Moppeds Reisefertig gemacht, und die Parkgebühr bezahlt. Nach dem Frühstück ging es von der Schwarzmeerküste über kleine und kurvenreiche Strassenin die Provinz Sivas. Diese Etappe war nach der Schwarzmeerküste, bis Dato die schönste die wir gefahren sind. Ab der Küste schraubte sich die Strasse immer höher ins Gebirge. Bei einer Rast in den Bergen, hielt plötzlich ein Wagen an, der den ganzen Kofferrraum mit Sesamringen beladen hatte. Wir kauften zwei Sesamringe, wonach uns der Fahrer abends in sein Dorf zu einer Hochzeit einlud, die wir leider aus Zeitmangel absagen mussten. In Susehri wurden die Moppeds getankt, und die Fahrer mit Tee versorgt. Und ehe wir uns versehen hatten, kam auch schon ein Reporter von der Lokalpresse, und hat uns für einen Bericht in dem Lokalblättchen ausgefragt. Nachdem wir brav Rede und Antwort gestanden hatten, machten wir uns auf den Weg von Susehri nach Zara. Bis vor einigen Jahren war diese Strecke von ca. 60 km Länge, noch eine reine Schotterstrecke. Mittlerweile ist die Strecke mehr oder weniger asphaltiert. Vorbei an kargen Bergen, auf denen noch Schnee lag, ging es über den Karabayir Pass wieder runter Richtung Serefiye. Wobei wir kurz vor Serefiye eine kurze Pause einlegten, um uns aus der Ferne das Heimatdorf  von Ossi anzuschauen. Bei dieser Pause hielten innerhalb von ein paar Minuten drei Fahrzeuge an, wobei von den Insassen mindestens einer deutsch sprach, da sie früher als Gastarbeiter in Deutschland waren. Den besten Spruch bekam Calli zu hören, als er mit den Worten "Bist du Deutschland" angesprochen wurde, und wir alle zum Tee in die nächsten Ortschaft eingeladen wurden. Weiter ging unsere Fahrt ins 30 km entfernte Zara. Nach Zara war's mit der schönen Strecke vorbei. Auf der Schnellstrasse wurden die restlichen 100 km nach Sivas absolviert. In Sivas angekommen, war der unser erster Weg, zwecks Hotelsuche, eine Tankstelle. Uns wurde gesagt, das die meisten Hotels im Zentrum sind. Also ging es mit 6 Varas bei gefühlten 35° ins Zentrum von Sivas. Nachdem wir uns durch den Verkehr in die Innenstadt gequält hatten, wurde beschlossen, doch lieber außerhalb ein Hotel zu suchen. Also wurde wieder nächste Tankstelle angesteuert, und der Tankwart nach einem guten und günstigen Hotel gefragt. Drei Hotels in der näheren Umgebung konnte er uns benennen, wobei eins direkt auf der anderen Straßenseite war. Das wir aber nach Begutachtung der Zimmer dankend ablehnten, um uns das nächste Hotel ein paar hundert Meter weiter anzuschauen. Wir kamen an eine Raststätte mit Hotel und Restaurant. Nachdem wir uns die Zimmer angeschaut hatten, und zufrieden waren, wurde für unsere Moppeds eine Halle als Stellplatz zugewiesen. Auf das obligatorische Tourabschlussbier mussten wir aber leider verzichten, weil es weit und breit kein Bier zu kaufen gab. Derweil machte Ossi telefonisch die nächste Übernachtung in Kappadokien klar. Das Abendessen war preislich eine Klasse für sich. Für 7 Personen mit Vorspeise, Hauptgericht, Getränke bezahlten wir nur 67 TL (ca. 32 €). Die Hotelzimmer schlugen mit 50€ je DZ mit Frühstück zubuche.

Hotel Kaptanlar in Sivas - DZ mit Frühstück 50€.

Hier die Bilder von Tag 6

Auf dem Weg nach Sivas

Köse Gebirge - Provinz Sivas

Tag 7 - Von Sivas nach Göreme (Kappadokien) (270 Km)

Hotel Paradise

Die Fahrt von Sivas nach Göreme (Kappadokien) ging über eine gut ausgebaute vierspurige Schnellstrasse, bei der man das Gefühl hatte, das die am Reisbrett entworfen wurde, weil sie teilweise kerzengerade war. Da wir auf der Schnellstrasse sehr gut vorankamen, waren wir gegen 13.00 Uhr in Göreme. Da wir das Hotel tags zuvor schon telefonisch aus Sivas gebucht hatten, hatte sich die Hotelsuche erledigt. Nach dem Tourabschlussbier, und einem kleinen Imbiss haben wir den Nationalpark Kappadokien besucht. Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis zu sehen, zu was die Menschen früher imstande waren. Bei der nächsten Türkeitour wird Kappadokien eines unserer festen Ziele sein. Am nächsten morgen gab's trauten wir unseren Augen nicht, als wir sahen, das sich unweit von unserem Hotel ca. 35 Ballons in den Himmel erhoben. Es war ein unbeschreiblicher Anblick.

Hotel Paradise in Göreme - DZ mit Frühstück 25€.

Hier die Bilder von Tag 7