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Quelle: www.google.com

VDT & Balkantour 2011


Varadero Deutschland Treffen (VDT) & Balkantour 02.06. - 25.06.2011

Deutschland-Tschechien-Slowakei-Ungarn-Serbien-Bulgarien-Türkei-Griechenland-

Mazedonien-Kosovo-Albanien-Montenegro-Bosnien Herzogowina-Kroatien-Slowenien-Österreich-Deutschland

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Das Varadero Deutschland Treffen (VDT) wurde von den "Fliegenden Saxen" in Auerbach/Sachsen veranstaltet. Die Anreise nach Sachsen unternahmen Ossi, Nicole, Calli, Axel und Bettina zusammen. Morgens um 5.30 Uhr fuhren wir in MG/Rheydt los, und waren um 13.00 Uhr in Sachsen. Die nächsten 3 Tage wurden mit Ausfahrten und Geselligen Abenden verbracht. Auch hier nochmals Herzlichen Dank an die "Fliegenden Saxen" für die erstklassige Location und Organisation.

Anreise zum VDT
Hier die Bilder vom Varadero Deutschland Treffen (VDT) in Auerbach/Sachsen

Nach dem VDT 2011 vom 02.06. - 05.06.2011 in Sachsen,

sind wir zu unserer Balkantour aufgebrochen.

Die Hinfahrt ging über Tschechien, Slowakei, Ungarn, Serbien und Bulgarien in die Türkei.

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Der erste Tagesetappe von 768km ging von Auerbach in Sachsen über Tschechien, Slowakei nach Ungarn. 100km vor der Serbischen Grenze fuhren wir von der Autobahn ab, und fanden wir nach einigem Suchen ein Hotel, das uns auch eine Garage für die Motorräder zur Verfügung stellten.

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Am nächsten Tag fuhren wir schon 7.00 Uhr los. Nach 100km war die Serbische Grenze erreicht, und wir waren schon auf die Einreiseprozedur gespannt. Aber engegen unserer Befürchtung waren die Grenzer nett und freundlich, und nach 5 Minuten hatten wir den Einreisestempel im Pass. Die Fahrt bis Belgrad war langweilig da wir nur über die Autobahn gefahren sind. In Belgrad mussten wir einen Umweg bis zum Flugahafen fahren, da die Auffahrt nach Nis wegen einer Baustelle gesperrt war. Aber nach Belgrad war die Strecke schöner zu fahren, da es jetzt durch die Berge ging. Bei Nis mussten wir von der Autobahn runter und über die Landstrasse bis zur Bulgarischen Grenze fahren. Da es anfing zu regen, mussten wir zum ersten Mal die Regenklamotten anziehen.

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In Bulgarien hatten wir das Problem, nachdem wir nicht in Sofia übernachten wollten ein Hotel zu finden. Also fuhren wir von der Autobahn runter um in den Ortschaften ein Hotel oder Pension zu suchen. Da wir nach einer Stunde immer noch nichts gefunden hatten, ging es wieder auf die Autobahn. Bis zur türkischen Grenze waren es noch ca. 300km, und wir hatten uns schon damit abgefunden, das wir bis in die Türkei fahren müssen. Aber nach 35km hatten wir Glück und kamen an eine Raststätte mit einem Motel. Mittlerweile waren es 21.30Uhr und nach 808km ging dieser Fahrtag zuende. Da das Restaurant ab 21.00 Uhr geschlossen hatte, gab es auch nichts mehr zu essen. Also Klamotten auf's Zimmer gebracht, ab zur Tankstelle und uns für das Abendessen eingedeckt. Kartoffelchips und für jeden 2 Flaschen Bier...das Leben ist halt kein Ponyhof.Lachend

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Am 07.06. um 11.30 Uhr sind wir bei 30° im Schatten in die Türkei eingefahren.

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Nach der Grenze ging die Strecke nur noch über Landstrassen, was bei dem Seitenwind der dort herrschte nicht ganz einfach war. Vor allem wenn Busse oder LKW's entgegen kamen hab' ich mich in Gedanken schon im Graben gesehen. In Canakkale ging es mit der Fähre auf die Asiatische Seite der Türkei.Nach 708km kamen wir in Burhaniye an. Die nächsten 4 Tage wurden mit der Familie verbracht, und die Erholung kam auch nicht zu kurz.

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Am 12.06. fuhren wir Burhaniye wieder los. Die Rückreise ging über Griechenland, Mazedonien, Kosovo, Albanien, Bosnien, Kroatien, Slowenien, Österreich nach Deutschland zurück. Das Ziel für den heutigen Tag war Kavala in Griechenland. Das nächste Bild ist in Canakale an den Dardanellen kurz vor der Überfahrt mit der Fähre augenommen worden.

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20km vor der grieschichen Grenze machte der Himmel seine Schleusen auf, und es schüttete wie aus Eimern. Wir waren schon am überlegen, ob wir diese Tagesetappe abbrechen und uns ein Zimmer suchen sollten. Aber wir beschlossen dann doch bis zur Grenze weiter zu fahren. Da der Regen langsam nachließ, machten wir uns weiter auf dem Weg Richtung Kavala. Unterwegs kam uns die Idee weiter nach Asprovalta zu Maria & Dimi zu fahren. In der Pension Delfini waren wir schon auf der Rückreise von unserer Türkeitour 2009 abgestiegen. Um 16.00 Uhr hatten wir nach 560km Asprovalta erreicht.

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Nach einem schönen Abend mit den Zweien, ging es am nächsten morgen nach dem Frühstück los...das Ziel war bis dahin noch unbekannt. Wir wollten mal schauen, wie weit wir an dem Tag kommen. Über Thessaloniki führte unser Weg weiter nach Mazedonien.

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In Mazedonien ging es über die Autobahn an Skopje vorbei Richtung Kosovo. Autobahnen machen in Mazedonien wirklich keinen Spass...bis zur Grenze zum Kosovo mussten wir 3mal anhalten, um die Autobahngebühr für die Abschnitte zu bezahlen...d.h. jedes Mal die Handschuhe ausziehen, Geld zurechtlegen...ziehmlich nervtötend. An der Grenze zum Kosovo mussten wir erst eine Versicherung für 15€ pro Motorrad abschließen, da die Grüne Verischerungskarte nicht anerkannt wird.

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Ab der Grenze fuhren wir erst Richtung Pristina um nach Prizren zu kommen. Aber als wir nach ein paar Kilometern ein Hinweisschild nach Prizren sahen, fuhren wir von der Hauptstrasse runter und nahmen kleine Nebenstrassen. Da das Navi die kleinen Strassen aber nicht anzeigte, fragten wir einige Einheimische, ob das auch der Richtige Weg sei, was auch bejaht wurde. Die Srecke war führte durch Wälder ins Gebirge und war traumhaft schön, da fast kein Verkehr auf der Strecke war.

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Das nächste Land unserer Tour war Albanien, wo wir wieder das Problem hatten ein Hotel zu finden. Aber es kam noch schlimmer...15km Schotterstrecke vom feinsten bis wir ein Hotel gefunden hatten...Hotel ist vielleicht ein wenig übertrieben, eher 'ne Absteige. Aber in der Not frisst der Teufel ja bekanntlich Fliegen. Es gab kein Abendessen und kein Frühstück (aber wir hatten ja als Notration immer Kekse dabei). Dafür war es unschlagbar günstig: Übernachtung für 2 Personen + 6 Flaschen Bier für 20€ :-). Am nächsten Morgen dachten wir, das es mit der Schotterstrecke vorbei wäre. Aber denkste, es folgten noch 25km bis zur Grenze nach Montenegro mit Schlaglöchern der Kategorie 1. Es war aber die einzigste Strasse die zur Grenze führte. 100m vor der Grenze zu Montenegro war die Strasse wieder Asphaltiert.

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In Montenegro angekommen ging es erst mal zur nächsten Tanke. Da wir in Albanien kein Frühstück bekommen hatten, holten wir das an der Tankstelle mit Cola und Keksen nach. Die Fahrt durch Montenegro war sehr entspannend, da sich fast alle an die Verkehrsregeln halten. Im Kosovo und in Albanien war das anders...da sind Verkehrsregeln unbekannt. In Montenegro haben wir auch das erste Mal auf der Tour Polizisten mit Laserpistolen gesehen. Aber da wir ja vorschriftsmässig gefahren sind, hatten wir auch keine Probleme Zwinkernd.

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Auch an Bosnischen Grenze gab es wieder die gleiche Prozedur wie an den anderen Grenzen. Jedesmal den Reisepass, die Fahrzeugpapiere und die Grüne Versicherungskarte vorlegen. Wenn man das 3mal am Tag gemacht hat, sehnt man sich wieder nach der EU mit ihren offenen Grenzen.

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In Bosnien kamen wir zum dritten Mal auf auf der Tour in einen Regenschauer...eine Bushaltestelle war dann für 1 Stunde unser Unterstellplatz. Dann ging es durch die Berge nach Dubvrovnik in Kroatien, wo das Wetter sich wieder von seiner besten Seite zeigte: 30° und Sonnenschein. Als wir aber von der Küstenstrasse die über einen Beg führte, die Kreuzfahrtschiffe sahen die vor Anker lagen, beschlossen wir doch nicht nach Dubrovnik zu fahren. Unser Weg führte uns die Küstenstrasse, auf der kaum Verkehr unterwegs war, weil viele die neue Autbahn benutzen weiter nach Norden. In Gradac nahmen wir uns ein Zimmer und abends ließen wir den Tag an der Strandpromenade ausklingen.

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Am nächsten Tag führte unser Weg über Split und Zadar nach Starigrad, wo wir auf demCampingplatz Michaelder direkt am Meer liegt unser Zelt aufbauten. Einen Tag später stiess auch Calli aus München, wo er beruflich zu tun hatte, zu uns. Die nächsten Tage verbrachten wir zusammen auf dem Campingplatz.

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Am Samstag den 18.06. machten wir uns auf den Weg nach Slowenien. Unser Vorhaben war, über den Vrsicpass und Wurzenpass nach Österreich zu fahren. Am späten Nachmittag nahmen wir uns ein Zimmer Jasbec Hotel  in Idrisko ca. 30km vor dem Vrsicpass. Am nächsten morgen schüttete es wie aus Eimern und da der Vrsicpass wegen Schneefall gesperrt war, entschlossen wir uns noch einen Tag im Hotel zu verbringen. So konnten wir auch eine Wandertour zum Triglavski National Park machen.

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Da in den nächsten Tagen über schlechtes Wetter vorrausgesagt war, haben wir den Plan über Südtirol, Frankreich und der Schweiz nach Hause zu fahren fallen gelassen. So haben wir die schnellste Strecke über Lienz und Innsbruck nach Pfronten im Allgäu genommen.

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Nach einer Übernachtung in der Pension Vilstal in Pfronten, fuhren wir am nächsten Tag über die Autobahn nach Hause. 5km vor Mönchengladbach standen wir wegen einem Unfall noch eine Stunde im Stau.

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Am 21.06.2011 kamen wir nach 6435 km wieder wohlbehalten zuhause an.

Mehr Bilder von der Tour gibt es in der Fotogalerie.


P.S. Wer Rechtschreibfehler findet, darf Sie behalten. Zwinkernd





Balkantour 2011

<p>Balkantour 2011</p>